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Eeckberg

Straße in Dietrichsdorf

Eek / Eik (niederdeutsch) = Eiche. Die Bezeichnung erinnert an einen Hügel dieses Namens, der etwa dort lag, wo sich heute der Schrottplatz im Ostuferhafen befindet. Um 1900 sollten drei Hellinge für den Großschiffbau unmittelbar am Fördeufer entstehen, denn bis dahin lagen die nicht mehr ausreichenden Schiffbauplätze nur am Schwentineufer. Der Eekberg war dabei im Weg und wurde abgetragen. Das Erdreich benutzte man zur Aufschüttung des Geländes am Wasser. Bei den Erdarbeiten fand man noch einige uralte Eichenstämme.

Die neue Verbindungsstraße wurde 1903 fertiggestellt und wurde Bergstraße genannt. Der Neubau gab damals Anlass zu erheblichen Diskussionen in der Gemeinde. Das Gefälle der Straße war, wie auch heute noch, sehr groß. Pferdefuhrwerke hatten, besonders im Winter, erhebliche Probleme bei der Überwindung des Höhenunterschiedes. Gerüchte die im Dorfe umgingen, besagten, man hätte die Straße an dieser Stelle nur deswegen angelegt, weil einige Gemeindevertreter hier Grundstücke besaßen, deren Wert sich nun als Bauland steigere. Auch die Bergstraße erhielt 1924 einen neuen Namen.

Texte der Straßennamen mit freundlicher Genehmigung des Autors Sönke Petersen



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