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Max-Reichpietsch-Platz

Platz an der Fachhochschule

Ab Anfang der 90er Jahre wurde die Fachhochschule Kiel im westlichen Teil des einstigen Neu-Dietrichsdorf angesiedelt. Das mittlerweile baufällige ehemalige Logierhaus wurde abgerissen und die Fläche planiert. 1998 wurde dieser Platz erstmalig mit einem eigenen Namen bedacht.

Er erinnert an den Matrosen Max Reichpietsch, der mit seinem Genossen Albin Koebes maßgeblich an einer kommunistischen Matrosenrebellion in der Kaiserlichen Kriegsmarine während des Ersten Weltkrieges beteiligt war. Beide wurden am 5. September 1917 standrechtlich erschossen.

Im Zusammenhang mit der Entstehung der Fachhochschule wurden in einem Ideenwettbewerb drei Kunstwerke für den "Öffentlichen Raum" ausgewählt. Eines davon befindet sich auf diesem Platz. Es ist die "Platzanlage mit räumlichen Kugelskulpturen", erschaffen von dem Düsseldorfer Künstler Ludger Gerdes. 12 helle Granitkugeln tragen Inschriften, die alle mit dem Wort "Jemand" beginnen und sodann eine Tätigkeit benennen. (Zum Beispiel "Jemand erzählt".)

Texte der Straßennamen mit freundlicher Genehmigung des Autors Sönke Petersen



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